Kooperationen eingehen

Sich größer machen als man ist

Sie wollen von den Suchmaschinen besser gefunden werden? Gefunden wird, wer den Usern (also den Suchenden) den höchsten Mehrwert auf seinen Seiten liefert. Diese Webseiten werden in den Suchergebnissen ganz oben gelistet. Google und Co. belohnen also wertvolle Inhalte. Diese in der notwendigen Tiefe und Breite aufzubauen kostet Arbeit, Zeit und Geld. Wenn Sie Kooperationen eingehen und sich diesen Aufwand teilen, profitieren Sie gleich mehrfach:

  • Weniger Kosten
  • Tieferer Arbeitsaufwand
  • Höherwertiger Inhalt
  • Bessere Sichtbarkeit
  • Mehr Kundenkontakte
  • Tiefere Werbekosten bei Online-Werbung

In der Realwirtschaft kämpfen die die meisten Firmen für sich. Kooperationen gehen sie ein, wenn es für ein bestimmtes Projekt angezeigt erscheint. Etwa, wenn sie alleine gar nicht in der Lage wären einen bestimmten Auftrag alleine abzuarbeiten. Im Internet stellt sich Aufgabe etwas anders. Hier geht es nicht in erster darum einen bestimmten Auftrag abzuarbeiten, sondern wenn wir Kooperationen eingehen, geschieht dies um die Sichtbarkeit im Netz zu erhöhen. Die einzelnen Partner können real zusammenarbeiten, müssen dies jedoch nicht.

1+1+1=4  – wie die Strategie „Kooperationen eingehen“ die Sichtbarkeit erhöht

Eine der größten Herausforderungen in Internet ist die Sichtbarkeit. Also von den potentiellen Kunden und Interessierten zum richtigen Zeitpunkt, im richtigen Zusammenhang gefunden zu werden. Das Problem: Im Netz gibt es – gerade bei kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) – viele ähnliche Betriebe, welche die gleiche oder eine vergleichbare Leistung erbringen. Die Aufmerksamkeit der Menschen muss also geteilt werden.

Weil die Erfahrung zeigt, dass diese Aufmerksamkeit enge Grenzen hat, muss es das Ziel sein im gewünschten Suchbereich möglichst weit vorne zu stehen. Dies gelingt dann, wenn man die Suchmaschine (Google, Bing, etc.) dem eigenen Informationsangebot eine hohe Wertigkeit (Relevanz) beimisst. Alleine kann man das nur mit einem hohen Aufwand an Zeit und Arbeit schaffen. Deshalb könnte man Kooperationen eingehen, um von ähnlichen oder thematischen verwandten Inhalten anderer Firmen zu profitieren. Das spart nicht nur Zeit, Arbeit und Geld, sondern hat noch weitere Vorteile.

Kooperationen eingehen und sich so breiter aufstellen

Wenn man zum Beispiel berücksichtigt, dass die potentiellen Kunden bei bestimmten Projekten verschiedene Bereiche abarbeiten müssen, kann es von Vorteil sein, schon in einem anderen Bereich sichtbar zu sein.

Beispiel:

Für eine Hochzeitsfeier sind nicht nur die Eheringe zu organisieren, sondern ebenso das Brautkleid, die Event-Location, den Caterer, die Hochzeitstorte, die Transportlogistik, die Band, die Blumen, Geschenke, Dekorationsartikel, und so weiter. Wenn Sie also ein Catering-Unternehmen betreiben, kann es nicht falsch sein, wenn sie mit den Artverwandten Betrieben Kooperationen eingehen und so auf verschiedenen Ebenen ins Spiel gebracht werden. Im Gegenteil: All diese Anbieter bearbeiten denselben Kundenkreis. Entsprechend kann es nur nützlich sein, wenn man auf deren Seiten auch sichtbar ist.

Kooperationen eingehen lohnt sich auch im realen Geschäft

Daraus ergibt sich natürlich, dass es auch im realen Geschäft sinnvoll sein kann, sich durch aktive Kooperationen gegenseitig ins Spiel zu bringen. Wir empfehlen dies sogar. Denn das Werben um neue Kunden sollte sich für Firmen welche Ihre Dienste nicht nur online bedienen, nicht alleine auf das Online-Marketing beschränken.

Durch geeignete Kooperationen ist es möglich, die eigene Kundenbasis durch das Zusammenlegen bestehender Kontakte ohne großen Aufwand zu erweitern. Gleichzeitig kann durch – zumindest in Teilen – koordinierten Werbeanstrengungen bei gleichem Budget mehr erreicht werden.

Wer Kooperationen eingehen will muss allerdings bereit sein über seinen eigenen Schatten zu springen und über den eigenen Tellerrand hinauszusehen. Wer das nicht kann, dem bleiben die Möglichkeiten einer direkten Kooperation verschlossen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich im Online-Marketing zusammen zu schließen. Wir wollen nachfolgend die wichtigsten Grundversionen kurz beleuchten.

Linktausch

Durch die gegenseitige Verlinkung können Unternehmen, welche denselben lokalen Bezug haben, ein ähnliches Arbeitsgebiet bewirtschaften oder dieselbe Kundengruppe bearbeiten, ihre Sichtbarkeit erhöhen und ihre eigene Webseite etwas stärken.

Lokaler Zusammenschluss

Man kann natürlich auch lokale Kooperationen eingehen um gemeinsam auf dem Heimatmarkt Präsenz zu zeigen. Dies geschieht in der Regel durch eine gemeinsame lokale oder regionale Plattform. Damit macht man zum einen der lokalen Bevölkerung transparent, welche Leistungen in der näheren Umgebung erbracht und bezogen werden können. Zum andern stärkt es die Sichtbarkeit bei lokalen Suchanfragen. Grundsätzlich ist das eine beliebte und auch erfolgsversprechende Strategie, wenn es gelingt die Portalseite als solches stark zu machen. Leider gelingt dies den meisten Stadt- oder Regionalportalen nicht.

Themenportale

In einem Themenportal schließen sich Unternehmen zusammen, welche gleiche, ähnliche oder verwandte Leistungen erbringen und damit denselben Markt bewirtschaften. Dabei profitieren Sie alleine schon durch die breitere Aufstellung und die Vielfallt des Inhaltes (Content). Je mehr Firmen sich unter dem Dach eines Themenportals zusammenfinden, desto besser. Eine gute regionale und thematische Mischung verstärkt den Effekt – wobei darauf zu achten ist, dass sich fachlich konkurrenzierende Betriebe – auch wenn sie in anderen Regionen zuhause sind – inhaltlich unterscheiden und eine etwas andere Sichtweise auf die Arbeit werfen.

Neben der Darstellung der Betriebsleistungen, kann ein Themenportal auch durch ein fachliches Informationsangebot ergänzt werden. Dieses bietet hinsichtlich der angestrebten Sichtbarkeit besonders hohe Vorteile, da für die Nutzergruppe hoch relevant. Will man Aufwand und Kosten für solche an sich „unproduktive“ Seiten geringhalten, teilt man sich im Rahmen eines Themenportals diesen Aufwand.

Auch bei diesem Ansatz ist es so, dass das Ganz nur wirkungsvoll funktioniert, wenn man ein Themenportal auch tatsächlich durch wertvolle Inhalte stark macht.

Virtuelle Projektlösungen anbieten

Präsentieren verschiedene Unternehmen eine virtuelle Projektlösung, können sie ebenfalls voneinander profitieren. Das könnte zum Beispiel so aussehen, dass verschiedene Firmen sich online zu einer Art einfachen Gesellschaft zusammenschließen und aufzeigen, wie sie gemeinsam ein bestimmtes Projekt – zum Beispiel den Bau eines Hauses – realisieren können. Quasi vom ersten Planungsschritt bis zur Übergabe des Schlüssels.

Hier entsteht der Mehrwert dadurch, dass die User erkennen können wie der Ablauf eines solchen Projektes sein könnte, welche Schnittstellen bestehen, was zu beachten ist und wie ein regional verwurzelter Verbund dies bewältigen würde. Wenn Sie solchen Kooperationen beitreten, verpflichten sie sich nicht zur Zusammenarbeit, sondern zeigen den potentiellen Interessenten nur eine Möglichkeit auf.

Auch hier profitieren sie davon, dass Sie bei lokalen Suchen besser gesehen werden. Gleichzeitig profitiert ihre eigene Seite von der Verlinkung mit einer (falls sie gut gemacht wird) starken Seite für das von Ihnen bearbeitete Marktsegment.

Aber auch hier muss festgestellt werden, dass die Stärke der Seite davon abhängig ist, ob deren Inhalte sorgfältig aufgebaut wurden.

Fazit:

Kooperationen eingehen lohnt sich. Im Online-Marketing werden starke Seiten durch eine hohe Sichtbarkeit in den Suchergebnissen belohnt. Das funktioniert aber nur, wenn es gelingt dem User einen tatsächlichen Mehrwert zu schaffen. Das ist mit einem hohen Einsatz an Arbeit und Zeit verbunden. Durch die gemeinsam genutzte Plattform halten sich die Kosten in einem überschaubaren Rahmen.